"""Hausaufgabe für eien Wissensmanagement-Vorlesung, die hoffentlich auch für das Programm nützlich ist. Ergebnis davon war die Datei coding_style.py . """


Projekt: Ein Schlachtfeldsimulator für ein freies Rollenspielsystem in Python. 
- http://1d6.eu/deutsch/module/npc-kaempfe-und-schlachten--nkus

- Wer hatte am Anfang des Projektes das Wissen (z.B. darüber, was produziert werden soll, wie es gemacht werden soll und bis wann)?

Zu Anfang gab es zwei getrennte Wissensbereiche (und einen Fähigkeitenbereich), die bei zwei getrennten Personen lagen: 

1: Regelmechanismen für Handlungen. 
    Sie lagen hauptsächlich bei Arne Babenhauserheide und wurden in einem PDF festgehalten. 
    Dazu gehörten allerdings auch Erfahrungswerte aus 4 jahren Spielpraxis mit den Regeln, die nicht aufgezeichnet waren, sowie noch undokumentierte aber bereits in Spielrunden verwendete Module (z.B. Charaktersteigerung). 

2: Implementierungsideen des Schlachtfeldsimulators. 
    Sie lagen vollständig bei Achim Zien. 
    Dazu gehörten auch langfristige Pläne für das Projekt wie Unterstützende Einheiten und der Einfluss des Geländes. 
    Außerdem forgeschrittene Programmierkenntnisse in Python. 


- Wo und in welcher Form war dieses Wissen dokumentiert?

1: Regelmechanismen in einem PDF und auf einer Webseite ( http://1d6.eu / http://1w6.eu ), Pläne für das Schlachtfeld anfangs gar nicht / in einer sehr kurzen E-Mail. 


- Wie wurde es kommuniziert?

In jede Richtung über Chat, E-Mails und Feature Requests in http://sourceforge.net 


- Welches Wissen kam während des Projektes hinzu?

Ein besseres Verständnis, was ein Schlachtfeldsimulator an untersützenden Mechanismen nutzen kann (z.B. Medizinisches Personal, Techniker, den Einfluss der Truppenmoral, Helden und Anführer und verschidenes Finetuning von Parametern. 

Kenntnis und Verständnis von Namensgeneratoren (v.a. bei Arne Babenhauserheide), die Festigung von Planungen für zukünftige Versionen des Regelwerks, Verständnis für die Speicherung von Objekten mit YAML. 

Bei Arne Babenhauserheide bessere Programmierkenntnisse. 


- Wo und in welcher Form war dieses Wissen dokumentiert?

Teilweise in den Quelldateien über Kommentare und docstrings und damit auch in pythondocs. 
- http://dateien.1w6.org/schlachtfeld/epydoc/html/

Teilweise in Feature Requests in sourceforge. 


- Wie wurde es kommuniziert?

Über Chat und E-Mails. 


- Was war gut und was könnte das nächste Mal verbessert werden?

Im Quelltext könnten die Docstrings extensiver genutzt werden, um Pläne festzuhalten. Diese Docstrings stehen dann automatisch in der epydoc Python Dokumentation, so dass es einen zentralen Platz gibt, an dem entwickelt wird. 

Es könnte häufiger telefoniert werden. 

Wir hätten ein (Online-) Testspiel des Regelwerks machen sollen, damit allen der Fluss der Regeln vertrauter ist. 


- Was findest du wichtig für gutes Wissensmanagement?

* Dass jederzeit ein beliebiges Mitglied einer Gruppe gehen und das Projekt trotzdem gut weiterlaufen kann, dass also kein Wissen bei nur einer Person (und idealerweise auch nicht nur beie iner kleinen Gruppe) ist. Nur Möglich in projekten, in denen Leute nicht die starke Notwendigkeit spüren, sich einen Wissensvorsprung vor anderen Gruppenmitgliedern zu sichern. 

* Dass es nicht an eine einzelne Wissensverwaltungssoftware gebunden ist, damit ein Wechsel der Software keinen Wissensverlust bedeutet. 

* Dass das Einpflegen von Wissen/infosmationen/Daten weit weniger Aufwand bedeutet, als die Nutzung der Wissensverwaltung an Aufwand einspart. 
 
